8. Husaren auf den Spuren des Zaren
Buke/St. Petersburg.
Auf den Spuren von Zar Nikolaus II. hat sich das Trompeterkorps 8. Husaren aus Buke, sowie einer kleinen Gruppe von Angehörigen und Freunden Mitte April bewegt. Auf Einladung des Deutschen Generalkonsulates in St. Petersburg spielten die Husaren auf der "Deutschen Woche" in der russischen Millionenstadt. Höhepunkt der Fahrt war unter Anderem die Kranzniederlegung in der Peter- und Paulfestung am Grab von Zar Nikolaus II. und seiner Familie. Der russische Zar war bis zu seinem Thronverlust 1917 Ehrenkommandeur des Husarenregimentes Nr. 8, welches zu dieser Zeit in Schloß Neuhaus und Paderborn stationiert war. Besonders beeindruckend war der Besuch und Kranzniederlegung des Soldatenfriedhofes Sologubowka bei St. Petersburg, der von der deutschen Kriegsgräberfürsorge betreut wird und bis zu 80000 Gräber aufnehmen soll. In dieser Kriegsgräberstätte sind die Namen und Lebensdaten von derzeit mehr als 32000 identifizierten Gefallenen auf Granitstelen dokumentiert. Darunter ist auch der Soldat Aloysius Potthast aus Buke, der einen Tag vor seinem 20. Geburtstag, am 10.06.1943 sein Leben lassen musste. St. Petersburg gilt als kulturelles Zentrum Russlands und gleichzeitig als das Fenster nach Europa, welches der Stadtgründer Peter der Große 1703 nutzen wollte. Zu dem umfangreichen Programm gehörten ein Konzert vor dem Katharinenpalast mit dem bekannten Bernsteinzimmer, sowie der Besuch des Winterpalastes/Ermitage und der bekannten Bluts- bzw. Erlöserkirche. Bei der vom Standartenträger der Husaren Sven Scharnhorst organisierten Reise wurden aber nicht nur die außergewöhnlichen und historischen Schönheiten der Stadt erkundet, sondern zum Beispiel auch eine Kirche, die in der Sowjetzeit als Schwimmbad genutzt wurde, nun aber wieder seiner Bestimmung dient.
